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Coronavirus: Landkreis Neu-Ulm überschreitet Sieben-Tage-Inzidenz von 200

Im Landkreis Neu-Ulm überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz die 200er-Marke. (Symbolbild)

Nun ist auch der Landkreis Neu-Ulm bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 angelangt. Noch gelten aber die Regeln für einen Inzidenzwert von über 100.

Der Landkreis Neu-Ulm hat am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 204,3 die Marke von 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern überschritten, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung informiert. Aktuell folgen hieraus noch keine neuen Maßnahmen. Erst wenn der Wert von 200 drei Tage in Folge überschritten wird, ergeben sich für den Landkreis Neu-Ulm Konsequenzen.

Damit gelten bis auf Weiteres im Landkreis Neu-Ulm noch die Regelungen laut der Zwölften Bayerischen Infektions-schutzmaßnahmenverordnung für eine Sieben-Tage-Inzidenz über 100 – auch wenn am Donnerstag die Sieben-Tage-Inzidenz von 200 Fällen pro 100 000 Einwohnern liegt. Die aktuellen Regelungen für den Landkreis Neu-Ulm gibt es unter: https://landkreis.neu-ulm.de/de/bayernweite-regeln.html

Sollte im Landkreis Neu-Ulm am Freitag und Samstag die Inzidenz über 200 liegen, gelten nach aktuellem Stand für den Landkreis Neu-Ulm folgende Regeln: Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote ("Click & Meet" mit Test) nicht mehr möglich, zulässig bleibt "Click & Collect". Das heißt, die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften ist zulässig.Die Öffnung körpernaher Dienstleistungsbetriebe, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind (Friseure, Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege) ist weiterhin mit negativem Schnelltest möglich. Es gelten Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts mit Reservierungen beziehungsweise vorheriger Terminvereinbarung. "Aktuell sind die bundeseinheitlichen Maßnahmen noch nicht in Kraft getreten. Treten diese in Kraft, können sich daraus auch Änderungen in den Maßnahmen des Landkreises ergeben", so das Landratsamt weiter.

Die Inzidenz für den Landkreis Neu-Ulm beträgt nun also 204,3. Gemeldet wurden bislang 6150 Fälle seit Beginn der Corona-Pandemie. Das sind 74 mehr im Vergleich zum Mittwoch. 541 bestätigte Fälle befinden sich aktuell in Quarantäne. 105 Menschen sind im Landkreis als bestätigte Corona-Fälle verstorben. (pm)

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