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Klima- und Naturschutzpreis des Landkreises Neu-Ulm: Bewerben bis 31. Oktober

Der Klima- und Naturschutz spielt im Landratsamt Neu-Ulm eine große Rolle – wie zum Beispiel das Insektenhotel vor dem Landratsamt, das dieses Jahr neben der dortigen Blühwiese aufgestellt wurde.

Der Landkreis Neu-Ulm verleiht zum zweiten Mal den Klima- und Naturschutzpreis an Menschen, die sich überwiegend ehrenamtlich und freiwillig für den Klima- und Naturschutz engagieren.

Nach der erfolgreichen Premiere dieses Jahr verleiht der Landkreis Neu-Ulm auch im Jahr 2023 wieder einen Klima- und Naturschutzpreis. Bewerbungen dafür sind noch bis zum 31. Oktober möglich.

Der Klima- und Naturschutzpreis, den der Fachbereich Naturschutz und Landschaftsplanung sowie der Klimaschutz am Landratsamt ausschreiben, richtet sich an Privatpersonen, Gruppen, Organisationen, Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen und Betriebe. Prämiert werden mit dem Preis insbesondere „stille Helferinnen und Helfer“, die sonst nicht so sehr im Licht der Öffentlichkeit stehen. Diese müssen sich überwiegend ehrenamtlich bzw. freiwillig (ohne rechtliche Verpflichtung) über ihre sonst üblichen Aufgaben hinaus für die Belange des Klima-, Natur-, Artenschutzes und die Mobilität im Landkreis Neu-Ulm einsetzen.

Ob Artenschutzmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzen-arten, die Neuanlage von Biotopen, Initiativen zur CO2-Einsparung – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, was mögliche Ideen und Projekte betrifft, um das Klima und die Natur zu schützen und sich für den Preis zu bewerben. Bewertet werden Engagement, Innovation, Kreativität, Nachhaltigkeit und Nachahmbarkeit.

Im Vorjahr – bei der ersten Vergabe des Preises – wurde das Preisgeld von jährlich insgesamt 5000 Euro an fünf Projekte und deren Trägerinnen und Träger vergeben:

• „Grüne Meilen“ und „Laufbus“ (Bischof-Ulrich-Grundschule Illertissen);

• Anlegung eines Staudenbeetes mit 2.700 Frühjahrsblühern und Bau eines Insektenhotels (Lindenschule Bellenberg);

• „Unser Weg zum grünen Stall“ (Pferdesportverein Roggenburg);

• Gesamtökologischer Naturschutz und Klimaschutz durch naturnahe, extensive Beweidung (Sebastian Weber);

• Stillgelegte kommunale Kläranlage wird zum Sekundärbiotop (BUND Naturschutz in Bayern, Ortsgruppe Illertissen).

Die Preisverleihung für die diesjährigen Bewerbungen findet im Frühjahr 2023 statt. Alle Bewerbungen werden einer Jury vorgelegt. Die Jury setzt sich aus drei Vertretern des erweiterten Naturschutzbeirats des Landkreises und zwei Personen aus der Kreisverwaltung zusammen. Die Jury entscheidet über die Auswahl der Preisträger. Der Ausschuss „Klima, Umwelt und Natur“ beschließt dann die Höhe des jeweiligen Preisgeldes. Als Höchstbetrag pro Bewerbung können jeweils 2000 Euro vergeben werden.

Weitere Infos und Bewerbungen unter https://www.landkreis-nu.de/Klima-und-Naturschutzpreis. (pm/red)

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