Region: Illertissen|Senden

Landkreis fördert die Drogenberatungsstelle

Landrat Thorsten Freudenberger unterzeichnete für den Landkreis Neu-Ulm die neue Fördervereinbarung für die Drogenberatungsstelle Drob Inn.

„Drob Inn“ kümmert sich auch künftig um die Konsumenten von Rauschgift und ihre Nöte.

Der Landkreis Neu-Ulm steigt in die Finanzierung der Drogenberatungsstelle „Drob Inn“ ein. Die Einrichtung der Diakonie Neu-Ulm hat im Landkreis Neu-Ulm fünf Standorte. Neben der Face-to-Face-Beratung der Klienten leistet die Drogenberatungsstelle Streetwork, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit. Die Finanzierung dieses umfassenden Angebots erfolgte bisher durch den Bezirk Schwaben und freiwillige Leistungen der Städte Senden, Vöhringen und Illertissen. Den Anteil, den bisher die drei Städte gezahlt haben, übernimmt nun der Landkreis Neu-Ulm. Alle 17 kreisangehörigen Kommunen haben dieser Lösung zugestimmt.

Rückwirkend ab 1. Januar 2021 erstattet der Landkreis der Diakonie die Personal- und Sachkosten, die nach Abzug des Finanzierungsanteils des Bezirks Schwaben verbleiben. Den entsprechenden Vertrag unterzeichneten jetzt für den Landkreis Landrat Thorsten Freudenberger und für die Diakonie deren Erste Vorsitzende Corinna Deininger. Dabei sagte Landrat Freudenberger: „Die Drogenberatungsstelle Drob Inn ist eine wichtige Einrichtung im Landkreis Neu-Ulm. Durch die Finanzierung über den Landkreis kann das sehr gute dezentrale Beratungsangebot nun auf Dauer gesichert und die Beratung auch minderjähriger Klienten fortgeführt werden. Damit leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Betroffenen.“

Deininger fügte für die Diakonie an: „Wir freuen uns sehr, das niederschwellige und umfassende Angebot weiter im gesamten Landkreis gewährleisten zu können. Die Strukturen sind über die letzten 18 Jahre gewachsen und haben sich gut etabliert und bewährt.“ (pm)

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