Region: Illertissen|Babenhausen

R-Pharm in Illertissen darf nun Impfstoff produzieren

R-Pharm in Illertissen hat das Immissionsschutzrechtliche Verfahren beim Landratsamt durchlaufen und die Genehmigung für Corona-Impfstoff erhalten.

Die Firma R-Pharm in Illertissen erhält die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Landratsamts Neu-Ulm zur Herstellung von Impfstoffen und monoklonalen Antikörpern.

Wie das Landratsamt Neu-Ulm mitteilt, hat es den Immissionsschutzrechtlichen Antrag zur Herstellung von Impfstoffen und monoklonalen Antikörpern der Firma R-Pharm in Illertissen genehmigt. Der Bescheid wurde am Mittwoch versendet.

Im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung seien keine Einwendungen gegen das Vorhaben beim Landratsamt Neu-Ulm eingegangen. Die Frist endete am 23. September. In der Bearbeitungszeit nahmen regelmäßig Vertreter der Firma R-Pharm und ihres Planungsbüros, des Landratsamts sowie der Regierung von Schwaben und des Bayerischen Gesundheitsministeriums teil. Als Vorgabe für ein solches Genehmigungsverfahren sind sieben Monate nach Antragstellung gesetzlich vorgesehen. Diese Frist konnte, so berichtet das Landratsamt, deutlich unterschritten werden – die Antragstellung war am 6. Juni erfolgt.

Das Immissionsschutzrechtliche Verfahren sei zwingend für die Herstellung von Impfstoff im industriellen Umfang notwendig und habe aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Fristen, einen gewissen Zeitraum in Anspruch genommen, der nicht verkürzt werden konnte, beschreibt das Landratsamt Neu-Ulm die Vorgehensweise der vergangenen Monate. Parallel sei an Lösungen gearbeitet worden, damit die Firma R-Pharm rechtskonform bereits Voraussetzungen für die Produktion im industriellen Umfang vorbereiten konnte. (pm)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X