Region: Donauwörth|Nördlingen

5.000 Euro gehen an das Sozialkaufhaus

Wo sonst die Kunden des CaDW einkaufen können, stapelt sich jetzt die Ware. Die Organisation im Sozialkaufhaus wurde umgestellt, um bestmöglich Taschen für die Kunden packen zu können. Unser Bild zeigt die Vertreter von Diakonie Donau-Ries, Caritas Donau-Ries und Raiffeisen-Volksbank Ries (von links): Max Beck, Helmut Weiß, Susanne Vogl, Martin Schröppel, Branko Schäpers, Johannes Beck, Paul Ritter.

Die Raiffeisen-Volksbank unterstützt den Lieferdienst des CaDW.

5.000 Euro aus dem VR-Gewinnsparen gehen an das Sozialkaufhaus CaDW in Nördlingen, eine gemeinsame Einrichtung von Diakonie und Caritas.

Corona zwingt das Sozialkaufhaus CaDW, die Tafel zu schließen. Um bedürftige Menschen weiterhin mit Lebensmitteln zu versorgen, organisieren ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter einen Lieferservice in Nördlingen und dem Ries. Unter der Woche werden für 170 Kunden Taschen mit haltbaren Lebensmitteln zusammengestellt. Am Samstag packen junge Ehrenamtliche der Evangelischen Jugend unter der Leitung des FSJ-ler Max Beck frische Ware dazu. Dann verteilen Mitglieder des Reservistenvereins die Taschen im ganzen Ries, von Fremdingen über Oettingen bis nach Mönchsdeggingen.

Die Mittel aus dem VR-Gewinnsparen helfen, die Versorgung aufrecht zu erhalten. Dafür bedankten sich Johannes Beck, Geschäftsführer der Diakonie Donau-Ries, und Branko Schäpers, Geschäftsführer der Caritas Donau-Ries. Beide erklärten: „Wir konnten mit diesem Geld die Corona-Überbrückung planen und budgetieren.“ Paul Ritter, Vorstandsvorsitzender der RVB Ries, betonte, dass hier das genossenschaftliche Motto gelebt werde: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ (staz)

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