Region: Donauwörth|Nördlingen

Stadtarchiv erhält Bundeszuschuss für Digitalisierung.

Stadtarchiv erhält Bundeszuschuss für Digitalisierung.

Das Nördlinger Stadtarchiv zählt zu den besterhaltenen Stadtarchiven Deutschlands. Es verwahrt etwa 14.000 Urkunden vom 13. bis ins 19. Jahrhundert. Mehrere Amtsbuchserien setzen bereits im Spätmittelalter ein. Ein besonderer Schatz, den in diesem Umfang die wenigsten Archive aufweisen, sind die bereits um 1350 einsetzenden Missiven. Dabei handelt es sich um die bei der Stadt eingelaufenen Briefe, die im Archiv nach Jahrgängen gebündelt in chronologischer Reihenfolge abgelegt sind und circa 50 Regalmeter einnehmen. Da die Missiven von der Forschung stark frequentiert werden, erschien es nicht zuletzt aus konservatorischen Gründen sinnvoll, diese herausragende Überlieferung sukzessive digital zugänglich zu machen. Hierzu erhielt das Stadtarchiv nun einen Bundeszuschuss im Rahmen des Projekts „WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur“. Stadtarchivar Dr. Wilfried Sponsel und sein Nachfolger Dr. Johannes Moosdiele-Hitzler freuen sich, dass es mit Hilfe des Bundesprogrammes gelungen ist, die planmäßige Digitalisierung ganzer Bestände anzugehen. Nähere Informationen zum Programm WissensWandel: www.bibliotheksverband.de/wissenswandel (staz/red)

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