Region: Franken

Hausverbot im Freizeitbad: Zwei Frauen mussten am Montag von der Polizei aus der Sauna eskortiert werden

Selbst in der Sauna wollten die beiden Frauen auf ihr Handy nicht verzichten, was andere Gäste derart störte, dass die Frauen das Bad verlassen mussten und nun ein Hausverbot erhalten haben.

Zwei laut Polizei betrunkene Frauen haben mit ihrem Verhalten am Montagabend in Nürnberg die Polizei auf den Plan gerufen. Durch zu lautes Reden und Telefonieren im Saunabereich hatten die beiden andere Badegäste gestört. Einem ausgesprochenen Hausverbot wollten sie erst Folge leisten, als die Polizei "unmittelbaren Zwang" androhte.

Zwei Frauen im Alter von jeweils 39 und 40 Jahren besuchten laut Angaben der Polizei am Montagabend den Saunabereich in einem Freizeitbad in der Albertus-Magnus-Straße in Stein. "Andere Gäste fühlten sich durch die lautstarke Kommunikation der Frauen gestört. Auch die mehrfache Aufforderung eines Angestellten, sich leiser zu verhalten, änderte hieran nichts. Zudem ließen sich die Damen trotz Verbots nicht davon abhalten ihre Handys im Saunabereich zu benutzen", beschreibt die Polizei das Verhalten der Frauen.

Als "jegliche Kommunikationsversuche zwischen Angestellten und den beiden Gästen gescheitert waren" habe man dann gegen 17.45 Uhr die Polizei gerufen. Diese traf die Frauen im Außenbereich der Sauna auf einer Bank sitzend an. Die Beamten hätten daraufhin beide aufgefordert, das Bad zu verlassen. Die Frauen hätten sich zunächst geweigert, dem nachzukommen. Erst als die Polizei drohte, mit unmittelbarem Zwang das Hausverbot durchzusetzen, seien die Frauen der Aufforderung nachgekommen.

Während sie hinausgingen, soll 40-Jährige die Beamten gefilmt haben und aggressiv geworden sein. Sie habe einem Polizisten ihr Telefon direkt ins Gesicht gestreckt. "Da aufgrund ihres Gesamtverhaltens ein Angriff auf die Beamten nicht ausgeschlossen werden konnten, musste die Frau zu Boden gebracht und gefesselt werden", heißt es im Polizeibericht. Nach der Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durften die beiden Frauen ihren Weg fortsetzen. Einem erneuten Badbesuch dürfte vorerst das verhängte Hausverbot entgegenstehen.

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