Region: Oberbayern

Vergewaltigung in Schrobenhausen: Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt

Um den Fahndungsdruck zu erhöhen hat die Polizei im Fall einer Vergewaltigung in Schrobenhausen nun eine Plakat-Aktion gestartet und eine Belohnung ausgesetzt.

Im Fall einer Vergewaltigung in Schrobenhausen hat sich die zuständige Kriminalpolizei Ingolstadt mit einer Fahndung an die Öffentlichkeit gewandt. Auch eine Belohnung wurde dabei ausgesetzt.

Die Tat spielte sich bereits in der Nacht von Samstag, 18. September, auf Sonntag, 19. September, ab. Ein noch unbekannter Mann überfiel in der Innenstadt Schrobenhausens eine 29-jährige Frau und vergewaltigte sie. "Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und setzt für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen, nun eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro aus", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Bisherige Ermittlungen ohne Erfolg

Hintergrund ist, dass man trotz der bisher geführten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen den Täter noch nicht habe ermitteln können. Die Kriminalpolizei Ingolstadt fahnde demnach noch immer "nach einem ca. 25 bis 35 Jahre alten, ca. 195 cm großen, schlanken Mann mit offensichtlich dunkler Haut, mit extrem kurz ggf. rasiertem Haar, der zur Tatzeit ein evtl. weißes, hochgekrempeltes Hemd trug", wie es im Bericht weiter heißt.

Gesucht wird auch ein männlicher Begleiter des Täters

Außerdem soll sich der Gesuchte in der Tatnacht in Begleitung eines Mannes befunden haben, der von der Polizei folgenderweise beschrieben wird: "Ca. 25 bis 35 Jahre, ca. 180 cm bis 190 cm, schlank, braune, etwas längere nach hinten gekämmte bzw. gegelte Haare. Auch der Begleiter trug in der Tatnacht ein weißes Hemd und könnte von besonderem Interesse für die Ermittler sein. Die Person wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden."

Mit Plakaten und der Aussetzung einer Belohnung wollen die Ermittler mit Unterstützung der Medien den Fahndungsdruck nun erhöhen. Die nun ausgesetzte Belohnung werde unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Polizei richtet Hinweis-Portal ein

Bislang habe sich noch keine entscheidende Spur abgezeichnet, die zur Tataufklärung führen könnte. Deshalb bitten die Ermittler erneut um weitere Zusendungen von Foto- und Videodateien, die über das am 28. September eingerichtete Medien-Upload-Portal unter diesem Link an die Polizei versandt werden können. (pm)

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