Region: Augsburger Land

Dämme und Deiche entlang der Wertach werden gemäht

Als Betreiber von fünf Wasserkraftwerken an der Wertach ist LEW Wasserkraft für den Unterhalt an rund 15 Flusskilometern zwischen Inningen und Schwabmünchen zuständig. Dazu gehört auch das regelmäßige Mähen entlang der Dämme und Deiche – wie hier bei Bobingen.

Entlang der Wertach zwischen den Staustufen Inningen und Schwabmünchen führt LEW Wasserkraft nun Mäh- und Pflegearbeiten durch. Wie das Unternehmen mitteilt, seien die Arbeiten mit den Naturschutzbehörden abgestimmt. LEW Wasserkraft führe die Arbeiten im Rahmen der Unterhaltsmaßnahmen am Fluss durch und trage damit zum Erhalt der Artenvielfalt von Flora und Fauna bei.

Die Mäharbeiten an der Wertach beginnen im Stauraum Schwabmünchen. Die Fachkräfte arbeiten sich flussabwärts vor und schließen die Sommermahd voraussichtlich Mitte August im Stauraum Inningen ab. Ab Anfang November läuft dann die Herbstmahd. Beeinträchtigungen für Spaziergänger und Fahrradfahrer sollen während der Mäharbeiten nicht entstehen. Die dammbegleitenden Wege müssen nicht gesperrt werden.

Als Betreiber von fünf Wasserkraftwerken an der Wertach ist LEW Wasserkraft für den Unterhalt an rund 15 Flusskilometern zwischen Inningen und Schwabmünchen zuständig. Zu den notwendigen Unterhaltsmaßnahmen gehört auch das regelmäßige Mähen entlang der Dämme und Deiche. Im Bereich der Staustufen wird deshalb auf der Landseite zwei Mal im Jahr gemäht, im Sommer und Herbst. Auf der Wasserseite genügt in der Regel eine Mahd pro Jahr.

Bei der Sommermahd an der Wertach werden die Dammkrone gemäht, die Landseite der Dämme und an einzelnen Flussabschnitten auch die Wasserseite. Magere, artenreiche Blühstreifen werden laut Unternehmen im Sommer in der Regel nicht gemäht. Die Flächen dienen als Nahrungsquelle oder als Unterschlupf für Insekten, die dort ihre Eier ablegen können. Im Herbst mäht LEW Wasserkraft dann zusätzlich zur Dammkrone und der Landseite auch die Blühstreifen und die Wasserseite der Dämme. Das regelmäßige Mähen sei zudem nötig, um Neophyten zu beseitigen. Dabei handelt es sich um nicht heimische und teils invasive Arten, die heimische Arten verdrängen. An der Wertach geht es beispielsweise hauptsächlich um die Beseitigung der Kanadischen Goldrute. Die LEW Wasserkraft GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Augsburger Lechwerke AG. Informationen gibt es unter https://wasserkraft.lew.de/. (pm)

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