Region: Augsburger Land

Planung für Schwabegger Dorfplatz erneuert

Profilbild vonFreier Mitarbeiter Christian Kruppe aus Schwabmünchen

Von Christian Kruppe
Schwabmünchen Schon im Dezember vergangenen Jahres war die Planung des Außenbereiches rund um das neue Dorfgemeinschaftshaus Thema im Schwabmünchner Stadtrat. Schon damals war spürbar, dass die Vorschläge von Planer Franz-Josef Eger keine volle Rückendeckung hatten. Im Nachgang des Beschlusses wurde schnell klar, dass weder das Amt für ländliche Entwicklung, welches den Bau fördern soll, noch die beteiligten Vereine mit dem Beschluss zufrieden waren. Nun hat Eger in Konsens mit Behörde und Vereine nachgeplant und diesen Plan dem Stadtrat vorgelegt.
Beim Dorfplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus waren die Änderungen nur gering, der Wunsch des Amtes nach mehr „Grün“ am Kirchberg wurde erfüllt, und auf der Südseite ist noch ein kleiner Spielplatz hinzugekommen. Dabei sind sogar die berechneten Kosten um sechstausend Euro auf 377000 Euro gesunken.
Mehr Arbeit machte der Vorplatz des Musikerheimes, den Eger im Prinzip komplett neu erstellt hat. Dort ist nun von dem Heim „eine Mehrzweckfläche entstanden, die alle Bedürfnisse berücksichtigt“, erklärt Eger. Die Fläche ist so groß gehalten, dass das Festzelt der Musiker dort Platz findet, sogar an Fundamente für das Zeltgerüst ist gedacht worden. Ansonsten kann die Rasensteinfläche als Parkplatz genutzt werden. Dazu gibt es neben dem Heim einen kleinen Sitzbereich mit Grillstelle und an der Einfahrt eine weiter Bank mit Tisch. Die Zugänge werden so erstellt, dass das Musikerdomizil barrierefrei erreichbar ist.
Durch die Änderungen verteuert sich der Platz am Musikerheim von 224000 auf 268000 Euro. Die Gesamtmaßnahme der Freiflächengestaltung kostet so 645000 Euro. „Bei den ersten Vorplanungen waren wir noch 100000 Euro teurer“, stellt dazu Planer Eger fest. Im Falle einer Förderung übernimmt das Amt für ländliche Entwicklung rund die Hälfte der Kosten. Eger hofft, dass der Bau bereits im Herbst beginnen kann. Die zweifelte vor allem Stadtrat Bernd Zeitler an. „Das ist doch sehr optimistisch, wenn man weiss, wie es auf dem Bausektor gerade aussieht“, so der SPD-Mann. Hans Nebauer (CSU) stimmte Zeitler zwar zu, stellte aber klar, „dass wir trotzdem Ausschreiben sollen. Denn nur dann haben wir eine Chance, das gebaut wird.“

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