Region: Augsburger Land

Sabine war auch im Luitpoldpark zu Besuch

Sturmschäden im Luitpoldpark

Der Winterorkan Sabine hat auch im Schwabmünchner Luitpoldpark deutliche Spuren hinterlassen. Mehr als ein Dutzend Bäume wurden entwurzelt oder beschädigt. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Heinz Schwarzenbacher ist jedoch froh, dass keine Schäden an der Infrastruktur des Parks zu beklagen sind. „Weder Vereinsheim, Biergarten oder die Spielplätze sind von Bäumen oder Ästen beschädigt worden. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, so Schwarzenbacher.

Trotzdem stimmt der Schaden die Vereinsführung bedenklich. „Wir haben zuletzt im Norden durch den Borkenkäfer viele Bäume verloren, nun der Sturm. „Wir müssen uns über eine Nach- und Wiederaufforstung Gedanken machen“, erklärt Schwarzenbacher. Wenn die Schäden beseitigt sind, soll eine Bestandsaufnahme erfolgen und dann das weitere Vorgehen geplant werden. Das wird ein aufwändiger Prozess. Vorstandsmitglied Christian Kruppe erläutert dazu: „Der Bauhof kümmert sich um die beschädigten und umgestürzten Bäume. Wir sind dem Team um Bauhofleiter Hermann Schmid unglaublich dankbar für diese Arbeit. Nicht nur in diesem Fall sind die „Helden in Orange“ ein wichtiger und unverzichtbarer Partner für den Verein. Dann geht es darum, Hand in Hand mit der Stadt die Aufforstung des Parks in Angriff zu nehmen. Da besteht großer Planungs- und Beratungsbedarf.“ In einem ersten losen Gespräch mit dem Grünamt der Stadt wurden schon Basisinformationen ausgetauscht. „Wir werden den einen oder anderem im Team brauchen, der sich auch ein gewisses Fachwissen zum Thema Baumbestand aneignet. Derzeit haben wir mit Karl Wich nur einen richtigen Profi in der Vereinsführung“, so Kruppe, der grundsätzlich bereit ist, seinem Vorstandskollegen zu unterstützen.

Mit der Nachpflanzung steht dem Verein ein weiteres Großprojekt an, bei dem neben dem personellen auch ein finanzieller Aufwand hinzukommt. „Die Arbeit und alles drum herum wird nicht weniger. Wir bauen gerade das Vereinsheim aus, auch am Biergarten wird gearbeitet. Dazu kommen noch einige kleinere Projekte, die uns beschäftigen“, erklärt Heinz Schwarzenbacher. „Aber meine Vorstandskollegen und unsere Aktivgruppe sind immer mit dabei und mit Stadt und vor allem dem Bauhof haben wir Partner, auf die wir bauen können“, ergänzt er.

Im Übrigen können sich auch Bürger an der Aufforstung des Parks – wenn auch im kleineren Rahmen – beteiligen. Seit gut zwei Jahren gibt es beim Verschönerungsverein Baumpatenschaften. „Hier können Parkfreunde einen Baum spenden. Dieser wird dann an einem geeigneten Ort aufgestellt und mit einer Patentafel versehen. Schon mehr als ein Dutzend Patenbäume gibt es schon“ erläutert Christian Kruppe. Interessenten können sich beim Vereinsvorsitzenden Heinz Schwarzenbacher melden. Mitglieder des Vereins und auch Freunde des Parks, die (noch) keine Mitglieder sind, können sich zudem noch bei einem anderen Projekt aktiv am Parkleben beteiligen. „Wir wollen zur Mitgliederversammlung Ende März der neu geschaffenen Quelle am Goldfischweiher einen Namen geben“, so Christian Kruppe. Vorschläge können bis Mitte März beim Verein eingereicht werden, damit bei der Versammlung über den Namen des Schmuckstücks abgestimmt werden kann.

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