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170 Jahre Kolping in Bayern

Bischof Dr. Bertram Meier (rechts), Domvikar Christoph Wittmann (2.v.r.) und Landtagsabgeordneter Thomas Huber (links) freuen sich bei der Jubiläumsfeier 170 Jahre Kolping in Bayern mit der Kolping-Landesvorsitzenden Dorothea Schömig (3.v.r.) und dem Kolping-Landesvorsitzenden Erwin Fath (2.v.l.) über die höchste Kolping-Auszeichnung in Bayern für Dr. Thomas Goppel (3.v.l.)

Das Kolpingwerk feiert am 7. Mai 2022 mit rund 70 Persönlichkeiten aus Verband, Politik und Kirche das 170-Jährige Jubiläum des Katholischen Sozialverbandes in Bayern. In seiner Festansprache stellt Bischof Dr. Bertram Meier im Kolpinghaus in Augsburg das Modell der Kolpingsfamilie als „eine lebendige Form kirchlicher Gemeinschaft“ vor, „die Hoffnung schenkt und zukunftsfähig ist“. Thomas Huber, Mitglied des Bayerischen Landtags und Sprecher der CSU-Fraktion für Fragen der katholischen Kirche, zeigt sich dankbar, dass „die Mitglieder von Kolping, seit nunmehr 170 Jahren einen ganz wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben und zum Zusammenhalt in Bayern leisten“.

Während der Feierstunde erhält ein „waschechter Kolpingmann“ die höchste Auszeichnung des Kolpingwerkes in Bayern. Dr. Thomas Goppel, der frühere Generalsekretär der CSU und Staatsminister, ist seit 1973 Mitglied der Kolpingsfamilie Fürstenfeldbruck und war über 25 Jahre Vorsitzender bzw. Aufsichtsratsvorsitzender des Kolping-Bildungswerkes Bayern.

Der Eichstätter Domvikar Christoph Wittmann (38) gibt am Beginn der Feier einen geistlichen Impuls. Wittmann ist derzeit stellvertretender Kolping-Diözesanpräses im Bistum Eichstätt und Direktor des diözesanen Zentrums für Berufungspastoral. Er wurde am 30. April bei der Diözesanversammlung des Kolpingwerkes Diözesanverband München und Freising in Geisenhausen zum Diözesanpräses im Erzbistum gewählt. Zum 1. September übernimmt er die beiden in Personalunion miteinander verbundenen Ämter des Kolping-Landespräses und des Diözesanpräses.

In der vorangegangenen Landesversammlung des Kolpingwerkes wurden mit Dorothea Schömig (59, Güntersleben, Diözese Würzburg) und Erwin Fath (73, Gersthofen, Diözese Augsburg) erstmals zwei gleichberechtigte Vorsitzende gewählt. Die Delegiertenversammlung der sieben bayerischen Diözesanverbände fordert in einem Antrag zudem die Absenkung des Wahlalters bei den Kommunalwahlen in Bayern auf 16 Jahre.

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