Region: Illertissen|Senden

Gutes tun und anderen helfen

Kürzlich fand die Spendenübergabe der KiTa Piepmatz statt mit (von links) Anja Yuvarlak, Leitung KiTA „Piepmatz“ Vöhringen, Bürgermeiser Michael Neher, Renate Peter, Stiftung Valentina, und Bianca Liedtke, KiTA „Piepmatz“.

Vöhringer Piepmätze spenden für "Stiftung Valentina".

Wie jedes Jahr wollte die Vöhringer Kindertagesstätte „Piepmatz“ in der Weihnachtszeit etwas Gutes tun. Die Entscheidung fiel dabei auf das Hilfsprojekt „Valentina“ für an Krebs erkrankte Kinder. Bei der „Stiftung Valentina“ handelt es sich um einen Stiftungsfonds, der sich für die Unterstützung von schwerstkranken Kindern und ihren Familien einsetzt. „Dank der Hilfe jedes einzelnen Spenders können wir kleinen Helden Kraft schenken“, so Renate Peter, die gemeinsam mit ihrem Mann die „Stiftung Valentina“ gegründet hat. Der Stiftungsname erinnert an ihre vor fünf Jahren an Knochenkrebs verstorbene Tochter Valentina.

Ambulantes und stationäres Kinderpalliativangebot

Gemeinsam mit der Uniklinik Ulm sind die Verantwortlichen der Stiftung dabei, ein ambulantes und stationäres Kinderpalliativangebot zu entwickeln, aufzubauen und durchzuführen. Hintergrund ist, dass die ambulante Palliativversorgung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland extrem unterfinanziert ist. Die Stiftung versucht, hier anzusetzen und zu helfen. Wie auf der Homepage zu erfahren ist, wurden bislang 140 sterbenskranke Kinder in über 5000 Stunden vom mobilen Kinderpalliativteam betreut. Ein toller Erfolg. „Das hat uns alle sehr berührt und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass auch wir unseren Teil in Form einer Spende beitragen möchten“, so die Leiterin der Kita „Piepmatz“, Anja Yuvarlak in einem Elternbrief Ende vergangenen Jahres.

Die Spendenaktion lief vom 1. Dezember 2020 bis 13. Januar. Neben der Eingangstür, vor dem Weihnachtsbaum, wurde eine Spendendose aufgestellt, in der jeder, der sich an der Aktion beteiligen wollte, etwas hineingeben konnte. Trotz der finanziell und wirtschaftlich äußerst angespannten Lage für viele Familien war die Beteiligung groß und es kam ein Betrag von insgesamt 204 Euro zusammen. Vöhringens Bürgermeister Michael Neher freut sich über so viel Engagement: „Es müssen nicht immer große Geldbeträge sein, die große Gefühle auslösen und großen Eindruck machen“, und ermuntert gleichzeitig, sich auch weiterhin für alle von Krankheit und Leid betroffenen Kinder einzusetzen.

Aufgrund der seit Ende vergangenen Jahres geltenden strengen Corona-Maßnahmen und damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen erfolgte erst kürzlich die offizielle Übergabe des Spendenbetrages an die Stiftungsgründerin Renate Peter, die sich ebenfalls sehr berührt von der Initiative zeigte: „Im Namen aller Kinder und Familien, die über unsere Stiftung auch von Ihrer Zuwendung profitieren, danke ich den Spendern von ganzem Herzen für diese großherzige Geste. Jeder noch so kleine Betrag hilft und mindert das Leid der betroffenen Kinder!“. (pm/red)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X