Region: Augsburger Land

Spitzenleistungen bei Deutscher Meisterschaft

Franziska Krist belegte bei ihrer zweiten Deutschen Meisterschaft den 9. Platz

- ein 9. Platz und eine Teilnahme

Bereits zum zweiten Mal in Folge fanden die Deutschen Judo-Einzelmeisterschaften in der SCHARRena in Stuttgart statt, auf der die besten deutsche Athleten vom 26. bis 27. Januar wieder um den Titel kämpften. Zu der vom Deutschen Judo-Bund sowie dem Württembergischen Judo-Verband organisierten, alljährlichen Meisterschaft waren insgesamt 440 Judoka gemeldet, die sich samstags und sonntags spannende Kämpfe lieferten. Die Begegnungen wurden während der Veranstaltung live von sportdeutschland.tv online übertragen.

Zwischen mehreren Olympia- sowie WM-Startern befanden sich auch die qualifizierten, schwäbischen Kämpferinnen Barbara Eschenlohr vom TSV Schwabmünchen und Franziska Krist (TSV Walkertshofen) mitten im Kampfgeschehen.

Franziska Krist startete bereits am Samstag in die Deutschen Meisterschaften 2019. Sie eröffnete die Kämpfe ihrer Gewichtsklasse bis 78 kg mit der Begegnung gegen Luise Malzahn, Fünfte der Olympischen Spielen in Rio 2016, musste sich aber wegen des großen Erfahrungsunterschieds schnell geschlagen geben. In der Trostrunde startete Franziska gegen Annalena Stapper (DJK Eintracht Stadtlohn) und konnte den Kampf nach drei Minuten für sich entscheiden, da die Gegnerin mit drei Strafen (Shido), u. a. wegen Inaktivität, disqualifiziert worden war. Eine Runde weiter unterlag die Kämpferin aus den Stauden Ileana Böttcher (Judo-Club Bad Ems 78 e.V.) jedoch nach kurzer Zeit und war somit aus der Meisterschaft ausgeschieden. Von insgesamt 23 Teilnehmerinnen in ihrer Gewichtsklasse stand für Franziska Krist, die als Orange-Gurt in diesem Turnier bei den Frauen wieder die niedriggraduierteste Judoka war, schlussendlich ein sehr stolzer 9. Platz bei ihren zweiten Deutschen Einzelmeisterschaften fest.

Barbara Eschenlohr startete tags darauf in der Gewichtsklasse bis 70 kg zuerst gegen Carina Seiferth (Judoclub Leipzig e.V.), gegen die sie ihr kämpferisches Können bewies und schließlich im Golden-Score mit einem sauber ausgeführten Wurf verdient siegte. In der darauffolgenden Begegnung gegen Marlene Galandi (UJKC Potsdam e.V.), U18-Weltmeisterin 2017, schaffte es Barbara leider trotz großem Durchhaltevermögen nicht, sich gegen die Gegnerin durchzusetzen und musste sich in diesem Kampf letztendlich doch geschlagen geben. Da Marlene Galandi im Viertelfinale einer weiteren Kämpferin unterlag, war für Barbara Eschenlohr diese Meisterschaft unglücklicherweise schon früh beendet.

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