Region: Illertissen|Babenhausen

Im Landkreis Neu-Ulm sollen nun Apotheken Schnelltests umsetzen

Apotheken im Landkreis Neu-Ulm können nun mit der Umsetzung von Schnelltests beauftragt werden, so berichtet das Landratsamt. Das Angebot richte sich derzeit aber noch an einen bestimmten Personenkreis.

Neben erweiterten Testmöglichkeiten im Testzentrum des Landkreises in Weißenhorn will der Landkreis Neu-Ulm nun seine Testkapazitäten in Zusammenarbeit mit Apotheken erweitern.

Apotheken könnten nun mit der Umsetzung von Schnelltests beauftragt werden, berichtet das Neu-Ulmer Landratsamt. Das Angebot richte sich derzeit aber noch an einen bestimmten Personenkreis. "Dazu gehören Personen im Rahmen von Reihentestungen oder von Ausbruchsgeschehen, Kontaktpersonen des ersten Grades, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer", erklärt das Landratsamt. Die Apotheken können mit niedergelassenen Ärzten Kooperationen eingehen, um die Tests gemeinsam vorzunehmen. "Wir hoffen, dass wir nun – nachdem die Rechtslage endlich klar ist – schnell viele kompetente Partner im Bereich der Apotheken sowie der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten finden, die Schnelltests niederschwellig in die Breite bringen", wird Landrat Thorsten Freudenberger zitiert.

Die Testmöglichkeiten sollen weiter vereinfacht werden, indem Tests an vielen verschiedenen Orten angeboten werden. Das Ziel sei, "so schnell wie mögliche kostenlose Schnelltests für alle möglichst dezentral anzubieten".

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag im Landkreis Neu-Ulm bei 46,2. Neue Corona-Fälle kamen am Freitag 14 dazu.

Indes werde weiter das dritte Impfzentrum des Landkreises in Illertissen vorbereitet. Es solle zeitnah an den Start gehen. Darüber hinaus werden laut Landratsamt die Kapazitäten in den Impfzentren in Neu-Ulm und Weißenhorn weiter ausgebaut. Aktuell werden in den beiden Zentren rund 300 Impfungen am Tag vorgenommen. Ziel ist es, mit allen drei Impfzentren 1500 Impfungen am Tag zu schaffen. Hinzu kommen die mobilen Impfteams. Landrat Freudenberger setze sich darüber hinaus "sehr nachdrücklich dafür ein, bald auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte impfen zu lassen". (pm)

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