Region: Augsburger Land

Lockdown im Waldkindergarten Welden

LeserReporter Claudia Grimm aus Welden

Auch wenn es auf Grund des 2. Lockdown gerade nicht möglich ist, dass alle Kinder den Waldkindergarten besuchen können, ist es für die Mitarbeiterinnen sehr wichtig, Kontakt zu den Familien zu halten. Während die Kinder regelmäßig Post per E-Mail erhalten, wird mit den Eltern der Kontakt telefonisch oder via Broadcast gehalten. Die Erzieherinnen nehmen jedes Anliegen und die Sorgen und Ängste der Familien sehr ernst und nehmen sich gerne Zeit für Gespräche.

Der Beginn des Lockdowns fiel leider genau in die Weihnachtszeit und den Weihnachtsvorbereitungen des Kindergartens. Daher konnten die Kinder das Ende der Geschichte vom kleinen Igel und seinen Freunden nicht mehr im Wald erleben. Da der kleine Igel den Kindern allerdings fest versprochen hatte, sich bei ihnen zu melden und man Versprechen bekanntlich auch halten muss, kamen der kleine Igel und seine Freunde einfach kurzerhand per Video zu den Kindern nach Hause.

Auch in den Wochen nach den Weihnachtsferien erhalten die Kinder wöchentlich Post vom Kindergarten. Ob eine digitalisierte Bilderbuchgeschichte oder ein Bilderrätsel mit Fehlersuche - es wird versucht, den Kindern auch in der Zeit des Corona-Lockdowns zu vermitteln, „Wir denken an Euch und wir vermissen Euch sehr!“

Am Wochenende durften die Kinder sogar auf eine Schatzsuche im Wald gehen, da die Steinefee Kristallina sich bei den Kindern bedanken wollte, weil sie in den letzten Wochen den Kobolden sehr geholfen und viele Blätter für die Schuhe der Feen gesammelt hatten.

Auch für die kommenden Wochen sind noch tolle Aktionen geplant. Wichtig für uns alle ist, den gemeinsamen Kontakt zu halten und aneinander zu denken.

Wir hoffen sehr, dass wir uns ganz bald wieder im Wald treffen können und eine tolle gemeinsame Zeit erleben dürfen.

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