Region: Dillingen|Wertingen

Starkregen verursacht Überschwemmungen in Wertingen und weiteren Gemeinden im Zusamtal

Vollgelaufene Keller und überflutete Straßen in mehreren Gemeinden im Zusamtal waren die Bilanz eines Unwetters am Sonntagabend.

Ein Unwetter mit Starkregen hat am Sonntagabend in Wertingen und in zahlreichen weiteren Orten im Zusamtal für Überschwemmungen gesorgt. Vollgelaufene Keller und mit Wasser, Schlamm und Schotter überflutete Straßen waren die Folge. Der Schaden könne bislang laut Polizei noch nicht genau beziffert werden. Ein Hubschrauber der Polizei konnte wegen des schlechten Wetters nicht fliegen.

Im Zusamtal wurden am Sonntagabend laut Polizei acht vollgelaufene Keller gemeldet. In Frauenstetten sei das Wasser einen Berg heruntergelaufen und habe Straßen und Anwesen in der Ortschaft überflutet. An der Staatsstraße 2033 in Wertingen stand im Kreisverkehr in Fahrtrichtung Augsburg das Wasser bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Staatsstraße 2027 von Wertingen nach Frauenstetten wurde durch die Feuerwehr einseitig gesperrt, weil Schotter und Schlamm auf die Fahrbahn gespült wurde.

In Hohenreichen und Wertingen blieben zwei Autos im Wasser stehen und konnten nicht mehr gestartet werden. Es werde, so die Polizei in ihrem Bericht, davon ausgegangen, dass noch zahlreiche weitere Fahrzeuge im Wasser stecken geblieben sind.

In Possenried lief ein Forellenteich über. Außerdem seien zahlreiche Nummernschilder von Fahrzeugen die während des Unwetters unterwegs waren, verloren gegangen. Ein paar Kennzeichen habe man bislang finden und bei der Polizeiinspektion Dillingen abgeben können. Auf etlichen Straßen in Wertingen und Umgebung habe der Schlamm teilweise bis zu 20 Zentimeter hoch gestanden. An einigen Anwesen musste aufgrund der vollgelaufenen Keller der Strom abgestellt werden. Weitere Straßen musste man komplett sperren.

Die Koordination der Einsätze sei zum größten Teil über die eingesetzten Feuerwehren aus dem Landkreis Dillingen erfolgt. Auch die Straßenmeisterei Dillingen und die Wasserwacht waren im Einsatz. Ein angeforderter Helikopter der Polizei habe wegen des schlechten Wetters nicht eingesetzt werden können. "Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können bislang keine Angaben gemacht werden", heißt es in der Mitteilung der Polizei. (pm)

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