Region: Dillingen|Wertingen

Der Mai ist gekommen, die "Führungen" fangen an ...

Profilbild vonStaZ-Reporter Otto Killensberger aus Wertingen
Die "Geburtstags-Gruppe" - Ganz rechts der ehrenamtliche Mitarbeiter des Radio- und Telefonmuseums Wertingen, Franz Bauer aus Lauingen der die 2stündige Führung durch die 7 Räume kurzweilig machte. Gleich daneben Stefan K., der Jubilar aus Stuttgart.

Der Mai ist gekommen, die "Führungen" fangen an ... Dieser Text eines Frühlingsliedes paßt für  das Radio- und Telefonmuseum in Wertingen in der Férestraße 1. Warum? Genau am Sonntag den ersten Mai hatte der ehrenamtliche Mitarbeiter des Radio- und Telefonmuseums Franz Bauer, die erste Führung seit dem Wegfall der Coronabeschränkungen in diesem Jahr. Diese Führung bekam Stefan K. aus Stuttgart von seiner Schwägerin Marille W. als Überraschungsgeschenk zu seinem 60sten Geburtstag. Hocherfreut und begeistert über diese tolle Idee, eine Museumsführung als Geschenk zu seinem runden Geburtstag, war der "Jubilar". Auch die Freunde und Bekannten die ihn dabei begleiteten waren von dem Besuch sehr angetan. Zurückversetzt in die 60er Jahre an den 3 Musikboxen, der Trashcan von 1949, der Ariola Bj. 1966 und der Wurlitzer Bj. 1968, wo die Singles der damaligen Zeit gewählt und gespielt werden. Aber auch die Oldies, die über die MW 801 des Ortssenders Wertingen, der zu diesem Anlass kurz angeschaltet war, und die aus den alten Röhrenradios erklangen, versetzten die Besucher in Erstaunen. Das magische Auge zeigte die optimale Empfangsqualität eines Saba Freudenstadt Radios an und lies den perfekten Klang ertönen.  Im 60er Jahre Zimmer, wo der Senderaum für das Museumsradio mit untergebracht ist, werden auch die Highend-Geräte der Tonbandfabrikation Revox, Studer, Grundig und Telefunken präsentiert und vorgeführt. Auch steht eine funktionierende Fernsehtruhe mit einem Schwarz-Weiß Fernseher dort, an dem alte Werbespots wie "HB Männchen" "Maggis Kochstudio" oder "alte Autowerbungen" im bequemen Sofa aus der damaligen Zeit angesehen werden können. Für Freunde der Funk- und Tele- und Fonografie ist im Telefonzimmer einiges geboten. Zum Beispiel zwei Fernschreiber, aus den 70er Jahren, die mit dem Deutschen Wetterdienst noch aktuell verbunden sind. Aber auch wie eine analoge Telefonverbindung mit Hebdrehwähler funktioniert einwandfrei. Diese kann man hier testen und sich mit einem Kurbeltelefon von 1898 verbinden lassen. Auch Morseapparate (Bj. 1906) oder Feldtelefone des 2. Weltkrieges funktionieren hier noch sehr gut.

Am Sonntag 15. Mai ab 14 Uhr ist das Radio- und Telefonmuseum (7 Räume und Keller) wieder für alle geöffnet. (Keine Coronabeschränkungen mehr). Der Eintritt ist frei. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter freuen sich schon wieder auf die vielen Fragen rund ums Fernsehen, Radio, Tonband, Schallplatten, Telefone, Fernschreiber, Sender und alles was sonst noch die Funktechnik betrifft. Vielleicht kann bis dahin wieder ein Info-Film im Medienraum vorgeführt werden. Info: www.radiomuseum-wertingen.de

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