Region: Dillingen|Wertingen

Musikschule Wertingen: Eine fruchtbare Symbiose

„Es mag net finster werden“ und der „Inzeller Weihnachtsmusik“ trugen die Schülerinnen Taisia Matwejew und Lea Färber zusammen mit ihrer Lehrerin Krystyna Hüttner vor. (v. l.).

Musikalische Zusammenarbeit der Wertinger Kirchen und der Musikschule Wertingen

Nachdem am 3. Adventssonntag schon das Gitarrenensemble (Katja Mohr-Bettac, Almudena Martín-Benavente und Hartmut Hüttner) unter Leitung von Hartmut Hüttner mit Unterstützung seiner Ehefrau Krystyna an der Violine, sowie Lena Deller und Tobias Sendlinger, zwei Schüler des Klavierlehrers Peter Reschka zu hören waren, die zu Anfang und am Schluss des Gottesdienstes jeweils eine Fuge von Georg Friedrich Händel an der Orgel darboten, wurde der Gottesdienst am 4. Advent in der evangelischen Bethlehemkirche vom Ehepaar Hüttner alleine musikalisch unterstützt.

Auf dem Programm waren neben dem katalanischen Weihnachtslied „El Noi de la Mare“ und dem „Villancico de Navidad“ von Augustin Barrios Mangoré auch Stücke, wie die „Cantata per Venezia“ von Fabio Germani und am Schluss „The Foggy Dew“ aus Irland.

Streicher- und Blockflötenensemble in St. Martin

Ebenfalls am dritten Advent spielte das Streicherensemble von Krystyna Hüttner zur Andacht in der katholischen Kirche St. Martin. Neben traditionellen bayrischen Stücken wie „Es mag net finster werden“ und der „Inzeller Weihnachtsmusik“ trugen die Schülerinnen Lea Färber und Taisia Matwejew zusammen mit ihrer Lehrerin und mit Unterstützung von Nina Kutelia am E-Piano sowie Hartmut Hüttner am E-Bass noch die etwas moderneren Stücke „Santa Lucia“ und „Küß mich, halt mich, lieb mich“ aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ vor.

Bereits am 2. Adventssonntag wurde die „Zwischenzeit“ in der Stadtpfarrkirche vom Blockflötenensemble „Flauti Concertanti“ unter der Leitung von Karolina Wörle gestaltet. Zu hören waren dabei neben traditionellen Adventsliedern auch Weisen des Komponisten Robert Maximilian Miller.

Da das Singen beim Gottesdienst auf der einen Seite, das öffentliche musizieren der Musikschule auf der anderen Seite ja momentan nicht erlaubt sind, hat sich hier eine sehr fruchtbare Symbiose ergeben, die gerade auch in der Adventszeit, beim Kreis der Gottesdienst-Besucher ein sehr positives Echo findet.

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