Region: Dillingen|Wertingen

Musikschule Wertingen: Musizieren mit Abstand

Die Musiker*innen musizierten mit dem nötigen Abstand. Das Klassenvorspiel von Krystyna und Hartmut Hüttner war der gelungene Abschluss eines schwierigen Schuljahres.

Kurz vor den Sommerferien musizierten die Schüler/innen der Gitarren- und Streicherklasse von Hartmut Hüttner und Krystyna Hüttner gemeinsam im Forum des Wertinger Gymnasiums.

 

Nach einer Pandemiebedingten langen Pausen spielten die jungen Musiker ein lebhaftes und interessantes Programm von der Klassik bis zur Moderne.

Das Musizieren mit Abstand stellt an ein Ensemble große Anforderungen. Das sonst ja übliche, gemeinsame Sitzen zu zweit am Pult ist zurzeit nicht möglich. Da heißt es nicht nur auf die eigene Stimme, sondern auch mit gut gespitzten Ohren besonders konzentriert auf alle Mitmusizierenden zu achten.

Eröffnet wurde das Schülervorspiel mit der berühmten Arie „Lascia chi`io pianga“ aus Georg Friedrich Händels Oper „Rinaldo“, gesungen von Nadine Weiß (Augsburg). Die Sängerin wurde vom Streichensemble begleitet. 

Nach der klassischen Eröffnung spielte, um dem Sommer etwas auf die Sprünge zu helfen, Anja Behringer, begleitet von Krystyna Hütttner, den  englischen, traditionellen Kanon „Lachend, lachend kommt der Sommer“. Mit Emma Lindenmeier und Ronja Klimesch an den Gitarren folgten ein flotter „Disco Train“ von Joep Wanders und „The Juggler“ von Cees Hartog. Anschließend wurde mit der der „Bauernkantate“ von Johann Sebastian Bach, gespielt von Eleni Fischer, die Viola dem Publikum einmal als Soloinstrument vorgestellt. Benedikt Völkl an der Gitarre spielte den Drehorgel-Walzer von Brigitte Kilp, danach ging es traditionell mit den schwungvollen irischen Weisen „Napolen crossing the Alps“ und „Pullet“ im Duo gespielt von Lina Pospischil und ihrer Lehrerin Krystyna Hüttner weiter. Anschließend rundeten die „Glocken“ von Germano Cavazolli vorgetragen von Almudena Martin Benavente an der Gitarre und die „Aria“ von Alfred Uhl dargeboten von Leonie Göttlicher, ebenfalls an der Gitarre, die solistischen Beiträge ab. 

Zum Finale spielte das Streicherensemble „Hallelujah“ von Leonard Cohen, bei dem noch einmal Nadine Weiß als Sängerin zu hören war. Filmmusik aus „Pirates of the Caribean“ von Klaus Badelt, und „Game of Thrones“ von Ramin Djawadi rundeten das Programm ab. Mit Nina Kutelia (Klavier), Kacper Bunkowski (Schlagzeug) und Hartmut Hüttner (E-Bass) erhielt das Steicherensemble „SaitenCrossOver“ unter der Leitung von Krystyna Hüttner, mit Taisia Matwejew, Lina Pospischil, Manuel Königsbauer, Lea Färber, Annika Burkard, Laura Steigerwald, Eleni Fischer und Emilia Lösch kompetente Unterstützung und die Stücke den letzten Pfiff.

Alle Mitwirkenden bekamen lang anhaltenden Applaus und viel Lob vom Publikum. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Karolina Wörle im organisatorischen Bereich, konnten alle die vergnügliche Stunde mit den jungen ambitionierten Musikern und ihren Lehrern in vollen Zügen genießen.

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