Region: Dillingen|Wertingen

Endlich - Der Wertinger Kochclub kocht wieder

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StaZ-Reporter Otto Killensberger aus Wertingen
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Das Amuse Geule, ein Hirschroastbeef mit Linsenvinaigrette und Preiselbeeren und Schmand auf einem Löffel angerichtet.

Am Freitag, 2. Dezember trafen sich 12 Köche des Wertinger Männerkochclubs der VHS nach fast 2 1/2 Jahren wieder zum gemeinsamen Kochen in der Mittelschul-Küche in Wertingen. Artur Silva, der Maitre der Kochbrüder sprach bei seiner Begrüßungsrede die Freude über eine neue Kochsaison aus und lobte das hohe Niveau der Kochgruppe Hill. Die Kochgruppe von Klaus Hill mit Stefan Kaiser (Käserei Reissler Nordendorf), Georg Lipp und Johannes Steichele waren für diesen Kochabend zuständig. Nach dem mit Johannes Steichele ein Profi ersten Ranges in dieser Gruppe ist, wurde die Messlatte sehr hoch gelegt. Bei der Abstimmung über die einzelnen Gänge und Gerichte, wurden für jedes Gericht ein Stern vergeben - die Bilder belegen ja nur die Oprik - aber der exzellente ausgewogene, raffinierte Geschmack der einzelnen Speisen ließen alle Daumen nach oben schnellen. Das Amuse Geule, ein Hirschroastbeef mit Linsenvinaigrette und Preiselberren machte Lust auf den Abend. Dazu gab es einen Gewürztraminer aus Kaltern die perfekte Kombination. Als Zwischengang servierte die Gruppe rote und gelbe Beete mit Orangen-Gorgonzola-Estragondressing garniert mit Vogerlsalat, aber der Knüller war dazu der geräucherte Frischkäse. Wenn man die Augen schloß glaubte man geräucherten Lachs zu essen. Übrigens den Räucherofen hatten die Kochbrüder im freien aufgestellt und der Hüttenkäse wurde vor Ort geräuchert. Als Augenzwinkerl war dann noch das geröstetet Pankomehl auf den Feldsalat gestreut und als i-Tüpfelchen wurde von Klaus Hill Knäckebrot frisch gebacken dazugereicht. Jetzt kamen die Suppenliebhaber auf ihre kosten. Der Jahreszeit entsprechend wurde eine Maronensuppe mit gebratenem Entenbrustspießchen serviert, garniert der Adventszeit wegen, mit drei Sternen aus Blätterteig - diese Suppe hat aber auch drei Sterne verdient. Der Hauptgang ein Rinderfilet vom heimischen Weidenochsen rosa gebraten, dazu geflämmter Romanesco und Topfen-Orangen-Knödel angerichtet auf Kerbelwurzelpüree - delikat - eine tolle Kombination für den Gaumen und das Auge. Dazu gab es einen gehaltvollen mundigen Spätburgunder. Nun kam die Stunde der Genießer der Nachspeisen. Ein Kardmom-Parfait mit Vanille, gewendet in gemahlenen gerösteten Mandeln und geröstetem Sesamkörnern dazu Nonnefürzle und Glühwein-Birnenwürfeln. Eine Explosion für den Gaumen, dazu wurde dann noch Espresso gereicht. Alle Kochbrüder waren sich einig - eine tolle Sache - kochen mit Freunden und Freude - schöne Weihnachten.

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