Region: Dillingen|Wertingen

Neue Straße im Norden Wertingens

Über die Verkehrsknotenpunkte sollen die Zufahrten zur Wertinger Innenstadt gewahrt bleiben.

Eine neue Straße im Norden von Wertingen soll in Sachen Verkehr eine deutliche Entlastung für die Innenstadt bringen. Nun hat Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier den Startschuss für das Projekt gegeben. Das Stadtoberhaupt traf sich erst vor wenigen Tagen mit seinen Mitarbeitern des städtischen Bauamts und der Verwaltungsgemeinschaft, den Fachleuten vom Landkreis und dem Staatlichen Bauamt Krumbach sowie dem zuständigen Planungsbüro „Konstruktionsgruppe Bauen Augsburg GmbH (KB)“ aus Neusäß.

„Die Straße wird auf eine Länge von rund 1700 Metern geplant und soll mit sechs Verkehrsknotenpunkten ausgebaut werden, die Zufahrten und Anbindungen, die sich daraus ergeben, müssen gewährleisten, dass der Verkehr in unserem Städtle deutlich entlastet wird“, erklärt Lehmeier. Er sprach insbesondere den im Plan skizzierten Verkehrsknotenpunkt I an. An die Planer der „Konstruktionsgruppe Bauen Augsburg GmbH (KB)“ gewandt sagte Lehmeier: „Von größter Bedeutung ist, dass Sie frühzeitig jede Möglichkeit ausloten, wie von dort die Anbindung an die Mittelschule, das Hallenbad und vor allem an unser Kreiskrankenhaus realisiert werden kann!“ Es gelte, den Ebersberg – die bisherige Zufahrtstraße zum Krankenhaus – spürbar zu entlasten. Er bat die Planer in dem Bereich auch auf eine Verkehrsabwicklung über den Knotenpunkt I von Schulbus- wie auch Individualverkehr zu achten. „Gerade die Anwohner, aber auch die Besucher unserer Patienten sollen allein dadurch schon mehr Aufenthaltsqualität erfahren, indem wir diesen Verkehr auf die nördliche Entlastungsstraße umleiten.“ Geh- und Fahrradwege sind entlang der gesamten Strecke sowie der Anbindungsstraßen geplant.

Dass dieses Straßenbauprojekt viele Herausforderungen an alle Beteiligten stellen wird, zeigt allein die Aufgabenstellung der Stadt und seiner Stadträte, welche die Entlastungsstraße einstimmig beschlossen haben. Stephanie Riedler vom Plandungsbüro KB erklärt: „Die Straße wird nach Fertigstellung in einigen Jahren die Eisenbachstraße und die Bauerngasse mit der östlich verlaufenden Staatsstraße 2027, der Donauwörther Straße auf einer Strecke von rund 1700 Metern verbinden.“ Diese neue Verkehrsachse soll dann die Industriestraße, Bauerngasse sowie die Gottmannshofer Straße deutlich entlasten. „Die Strecke beinhaltet wie bereits erwähnt sechs Verkehrsknotenpunkte mit Linksabbiegespuren, Kreisverkehren und Feld- sowie besagten Geh- und Radwegen.Weiter ist der Ausbau der Schücostraße geplant“, erläutert Riedler. Sie erklärte die Absicht, dort den Güterverkehr auf den rückwärtig liegenden Bereich zu verlegen und zum Verkehrsknotenpunkt IV zu leiten. Lehmeier betonte, dass der Natur- und Hochwasserschutz sowie Schallschutz ebenso zu berücksichtigen sei, wie die Belange und Wünsche der dort ansässigen Anwohner, Firmen und Unternehmen. (pm/ulha/red)

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