Region: Augsburger Land

Neues Familienunternehmen hilft Betrieben beim grünen Fußabdruck

StaZ-Reporter Team Fabi aus Meitingen
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Das Bild im Anhang zeigt im Ausstellungsraum beim Unternehmensbesuch in Westendorf (v.l.n.re.): Bürgermeister Steffen Richter, Julia Kranzfelder, Andreas Kranzfelder und den Landtagsabgeordneten Dr. Fabian Mehring

„Umbau verbindet Tradition und Fortschritt“: Landtagsabgeordneter Dr. Mehring und Bürgermeister Richter zu Gast bei KKD in Westendorf

 

Besonders herzlich fiel der Empfang für den Landtagsabgeordneten Dr. Fabian Mehring beim Familienunternehmen KKD in Westendorf aus. Mit Gründer und Geschäftsführer Andreas Kranzfelder traf Mehring, der das Unternehmen gemeinsam mit Westendorfs Rathauschef Steffen Richter besuchte, auf einen guten Bekannten aus der gemeinsamen Jugend. Während Mehring sich seither auf die Politik fokussiert hat, gründete Kranzfelder gemeinsam mit seiner Frau Julia vor 10 Jahren ein erfolgreiches Unternehmen für Kompressoren- und Drucklufttechnik, das zuletzt eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat.

 

Aufgrund des stetigen Wachstums ihres zunächst im Nebenerwerb gegründeten Betriebes, der unmittelbar gegenüber des Westendorfer Barockkirche St. Georg beheimatet ist, entschied sich das junge Paar im Jahr 2019 den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Als südbayerischer Händlerpartner des schwedischen Weltkonzernes Atlas Copco, ging es für die Kranzfelders trotz den Erschwernissen der Corona-Pandemie weiter steil bergauf. „Drei Jahre nachdem wir uns in die Selbstständigkeit gewagt haben, beschäftigen wir heute bereits 20 Mitarbeiter und erzielen siebenstellige Umsätze“, freut sich Andreas Kranzfelder.

 

Ziel des Unternehmens ist es laut Julia Kranzfelder, möglichst viele Betriebe auf dem Weg in die CO2-Neutralität zu begleiten, ohne dabei Abstriche bei der Wirtschaftlichkeit oder dem Kundeninteresse machen zu müssen. Dabei bieten die Kranzfelders sowohl Analyse und Beratung im Bereich von Druckluftanlagen als auch individuelle Aufbauten und System-Installationen an. Auch Wartung, Kundendienst und Notdienst kommen beim Start-Up aus dem Schmuttertal aus einer Hand.

 

Entsprechend beeindruckt zeigte sich Landespolitiker Mehring von der bemerkenswerten Entwicklung des jungen Unternehmens: „Die Erfolgsgeschichte von KKD zeigt eindrucksvoll, dass Unternehmertum nicht nur im Speckgürtel großer Ballungsräume gelingen kann, sondern auch im Herzen der Dörfer unserer Heimat möglich ist. Weil Julia und Andreas Kranzfelder als junges Paar den Mut hatten, voll auf die Karte ihrer Geschäftsidee zu setzen, freut es mich umso mehr, dass sie dafür nun mit Erfolg belohnt werden“, so der FW-Politiker beim Ortstermin.

 

Besonderen Dank sprach Mehring im Zuge dessen Westendorfs Bürgermeister Steffen Richter und dessen Gemeinderat aus, die den Umbau des ortsbildprägenden Elternhauses von Andreas Kranzfelder zum heutigen Betriebssitz begleitet haben. „Das ist wirklich perfekt gelungen und bringt Tradition und Fortschritt bestens unter einen Hut“, freut sich Mehring über das im schwäbischen Stil sanierte Wohnhaus, in dessen Hofstelle Werkstatt, Büros und Show-Room integriert wurden.

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