Region: Illertissen|Babenhausen

Mehr als eine Million Euro Schaden bei Brand in Winterrieden

Insgesamt waren 190 Personen von mehr als einem Dutzend Feuerwehren vor Ort im Einsatz.

In Winterrieden musste die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag zu einem Großeinsatz ausrücken. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen brannte zunächst das Strohlager. Das Feuer beschädigte dann allerdings auch den Kuhstall und die Maschinenhalle. Einige Tiere seien bei dem Feuer gestorben. Obwohl ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden konnte, wird der Sachschaden auf mindestens eine Million Euro geschätzt.

Wie die Polizei mitteilt, geriet am Donnerstag, gegen 14.25 Uhr, in Winterrieden, im Landkreis Unterallgäu, ein Heu- und Strohlager eines landwirtschaftlichen Anwesens mit angeschlossener Nahwärmeversorgungsanlage in Brand. Das Feuer habe kurze Zeit später auf den unmittelbar angrenzenden Kuhstall und eine Maschinenhalle übergegriffen. Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnhäuser sowie die Biogas- und die Hackschnitzelanlage habe durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren verhindert werden können, heißt es im Bericht der Polizei.

Brandursache noch unklar

Das Heu- und Strohlager sei bei dem Brand völlig zerstört und der Kuhstall sowie die Maschinenhalle stark beschädigt worden. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt, jedoch starben einige Rinder im Kuhstall. "Der Sachschaden wird derzeit auf min. 1.000.000.- Euro geschätzt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar", berichten die Beamten. Insgesamt waren 190 Personen der freiwilligen Feuerwehren Winterrieden, Babenhausen, Niederrieden, Boos, Klosterbeuren, Engishausen, Reichau sowie der nachalarmierten Wehren Kirchhaslach, Kettershausen, Altenstadt, Fellheim, Osterberg und Kellmünz im Einsatz. Rettungsdienst, Notarzt, technisches Hilfswerk sowie mehrere Streifen der Polizei Memmingen und Illertissen waren ebenfalls im Einsatz.

Erste Ermittlungen vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst Memmingen. Weitere Ermittlungen zur Klärung der Brandursache hat nun das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Memmingen. (pm)

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