Region: Günzburg|Krumbach

Maria Vesperbild bekommt neues Ostfenster über dem Hochaltar

Maria Vesperbild hat wieder ein "Oculus-Fenster" im Osten.

Das ursprüngliche Ostfenster der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild aus der Zeit des Barocks wurde im 19. Jahrhundert zugemauert. Nun entsteht ein neues Rundfenster über dem Hochaltar.

Über dem Hochaltar der Wallfahrtskirche wurde nun ein Loch gebohrt, das in Zukunft als Ostfenster dienen soll. Die Kirchenmauer sei an dieser Stelle rund 80 Zentimeter dick, erklärt die Wallfahrtsdirektion. Entsprechend aufwändig sei die Bohrung gewesen.

Das sogenannte Oculus-Fenster war um 1870 zugemauert worden, als die Kirche aus dem Zeitalter des Barockes ein neuromanisches Design bekam. Ursprünglich beleuchtete das Rundfenster das dahinter liegende Gnadenbild. Die Wallfahrtskirche bekam um das Jahr 1960 wieder eine dem Barock entsprechende Einrichtung, jedoch ohne das Fenster.

Ostfenster sind eine alte Tradition, die bis in die Frühzeit der Kirche reicht. Die im Osten aufgehende Sonne gilt als Sinnbild für Christus als "das Licht der Welt". Im Lobgesang im Lukasevangelium kündigt Zacharias Jesus als "aufstrahlendes Licht aus dem Osten" an. Schon damals wurde in die östliche Richtung gebetet, wie auch in den meisten Kirchen heutzutage. (pm)

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