Region: Augsburger Land

Bahnausbau: Der Wahnsinn nimmt Gestalt an !

Bahnausbau: Mensch und Natur gleich behandeln !

Bild zeigt den Trassenverlauf nördlich von Wollbach ! Direkt an der Jagdhalle vorbei  !

Jetzt ist die Katze aus dem Sack !

Drei von vier Trassen berühren den Markt Zusmarshausen.

Alle 3 Trassen rund um Zusmarshausen sind strickt und konsequent

abzulehnen !

Die grüne Trasse zwischen Wollbach und Wörleschwang führt 16,4 km durch

unberührte schützenswerte Landschaft genauso wie die  im Bericht als  

idyllische Landschaften durchschneidende violette südlich verlaufende Trasse.

Die vom Bund Naturschutz wieder ins Spiel gebrachte und jetzt aufgenommene orange

Trasse direkt an der Autobahn am Wollbacher Gewerbegebiet betrifft allerdings die Anwohner

von Zusmarshausen und den Ortsteilen Wollbach, Friedensdorf und Vallried  massiv !

Diese Trasse ist zum Schutz der Menschen auch abzulehnen.

Der Schutz der Anwohner ist mindestens zu hoch anzusiedeln wie der Schutz der Natur !

Die nachhaltigste und  wahrscheinlich auch die billigste Trasse ist der Ausbau der Bestandsstrecke

mit  dem Schwenk durch den Scheppacher Forst !

Hier ist der Eingriff für Mensch und Natur am geringsten!

Ziel muss es sein, dass sich der ganze Landkreis ganz schnell und geschlossen sich  für den Ausbau

der Bestandsstrecke einsetzt ! Das ist deshalb so wichtig weil die Bahn ja selbst gesagt hat, der Eingriff

ins Privateigentum dürfte ein großes Problem  sein !

Mit dem gemeinsamen , offenen und öffentlich zum Ausdruck gebrachten Widerstand gegen die

3 Zusmarshauser Trassen hat die Bahn bei der Durchsetzung einen weiteren Knackpunkt !

Kommentare

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Beitrag von LeserReporter: Markus Decet
11. November 2021 - 18:41

Um das ganze nüchtern abzubilden noch folgender Fakt.
Zu den neben der eigentlich im Verkehrswegeplan beschriebenen Variante,
die Bestandsstrecke so auszubauen, dass die Fahrtzeit zwischen Ulm und Augsburg unter
30 min bleibt, kamen durch die Bahn die Varianten (Totaler Neubau von zwei Gleisen) in Spiel.
Warum das so ist, oder so sein muss.... keine Ahnung.
Meiner Meinung nach sollte man bei der Entscheidungfindung jetzt doch mal pragmatisch vorgehen.
Also Punkte wie Kosten, Natureingriffe, Beeinträchtigung von Menschen müssen unbedingt
bei der Auswahl gewichtet werden.
Markus Decet

Beitrag von LeserReporter: Max Kriener
01. November 2021 - 17:59

Zusmarshausen ist nun mal ein geschichtsträchtiger Ort auf den man Stolz sein kann. Hätte ein einflußreicher Posthalter nicht damals schon den Bau der Eisenbahn über Zusmarshausen verhindert, wäre die neue Trasse heute kein Thema und ich denke, die Zusmarshauser Bürger kämen sich vernachlässigt vor, wenn sie nicht hier käme. Wenn man auf der Karte Ulm und Augsburg mit einer geraden Linie verbindet, führt die halt an der Perle des Zusamtals vorbei. Da sollte man von den Planern nicht erwarten, dass sie einen riesigen Bogen schlagen, wenn nicht die Bestandsstrecke ausgebaut werden soll. Klopfen wir uns an die Brust, "Ökostrom ja, aber keine Windräder auf unserer Flur"; "Windräder im Norden, ja, aber keine Stromleitungen über unsere Flur", "Verkehr auf die Schiene, ja, aber keine Gleise in unserer Nähe", "Klimaziele einhalten, ja, aber bitte nicht so, dass ich mich einschränken muss".. Die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen. Immer ins gleiche Horn stoßen langweilt und wird irgendwann nicht mehr zu Kenntnis genommen, denn wen interessiert eine Jagdhalle unter einer Eisenbahnbrücke. Ich stelle mir eigentlich die grundsätzliche Fragen. "Muss die Verkürzung der Fahrzeit unbedingt auf diesem Streckenabschnitt realisiert werden?
Max Kriener, Zusmarshausen

Beitrag von LeserReporter: Josef Stöckle
02. November 2021 - 08:06

Natürlich interessiert die Jagdhalle Wollbach Niemanden ! Aber Sie veranschaulicht für uns Wollbacher  sehr deutlich, wie nah die Talbrücke Zusamtal mit einer 

Länge von mehr als 3 Kilometer an der Wohnbebauung vorbeiführt ! Nämlich keine 200 Meter ! Wenn der Kommentarschreiber sich die grundsätzliche Frage stellt , ob die Verkürzung der Fahrzeit unbedingt sein muß, dann ist er leider zu spät dran ! Wir Anwohner haben keinen Einfluss darauf, das ist schon lange in Stein gemeiselt ! Deutschlandtakt ! Ein Rückblick in die Geschichtsbücher hilft uns hier nicht weiter ! Im Gegenteil: Wenn wir uns jetzt nicht wehren und nicht geschlossen den Ausbau der Bestandsstrecke fordern dann werden sich  unsere Nachfahren einmal fragen: Warum haben die sich  damals nicht gewehrt !   

Josef Stöckle, Wollbach

 

 


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