Region: Augsburger Land

Eindrucksvoller Auftritt der Chöre bei der Serenade

Profilbild von
StaZ-Reporter Wolfhart Weller aus Zusmarshausen
Als StaZ-Reporter berichten Vereine, Organisationen und Privatpersonen. Jeder kann mitmachen.

Die Chorgemeinschaft lud zur Serenade in die Aula der Realschule, wo sie mit dem Ensemble „MixDur“ und dem Chor „LaMusica“ aus Welden ein buntes Repertoire an Liedern präsentierten. Elisabeth Thumann, Vorsitzende der Chorgemeinschaft, begrüßte die Anwesenden und brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass es nach dreijähriger Abstinenz wieder möglich ist, gemeinsam zu singen.

Die Moderation des breit gefächerten Repertoires übernahm in bewährter Form Barbara Unverdorben.

 

Mit der Feststellung „Allaweil kann ma net lustig sein“ eröffnete die Chorgemeinschaft den Abend. Danach wurde die Frage „Heast es net?“ gestellt und bewiesen, dass auch die Schwaben des Jodelns mächtig sind. Nach einem Ausflug in den Hühnerstall von Onkel Giacometo wurde zum Abschluss des ersten Teiles mit „Pokarekare ana“ ein von Hans Mayer arrangiertes Maori-Liebeslied intoniert.

 

Der nächste Programmteil wurde von „LaMusica“, unter der Leitung von Anna Kapfer, übernommen. Sie starteten mit „Our Little Nightmusic“, einer modernen Version von Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“. Der folgendeTitel beruhigte dahingehend, dass „the lion sleeps tonight“. Mit „Human“ wurde ein Song der amerikanischen Krawallband „The killers“ dargeboten. Der Zuruf „Viva la vida“, ein Titel der Gruppe „Coltplay“ appellierte an die Zuhörer/innen, das Leben zu leben. Darauf folgte „The earth adorned“ von Gustav W. Ahlen. Der Titel „Wähle Antistressbehandlung“ karikierte den heutigen Trend der Selbstoptimierung auf vergnügliche Weise.

 

Anschließen betrat das Vokalensemble „MixDur“ die Bühne, welches mit „Nun will der Lenz uns grüßen“ auf den erst vier Tage zurückliegenden Sommeranfang aufmerksam machte. Es folgte „I can see clearly now“. Der nächste Titel „Fix you“, erzählte von den Höhen und Tiefen im Leben. Mit „Ice in the sunshine“ wurde der Appetit auf eine Erfrischung geweckt. Das folgende Stück „Music“ erzeugte eine melancholische und zugleich fröhliche Stimmung im Saal. Mit der Bitte „Give a little bit“ von Supertramp appellierte das Ensemble an alle, dass Geben wichtiger sei, als zu Nehmen und beendete damit seinen Programmteil, der mit viel Applaus honoriert wurde.

 

Nach einer kurzen Pause eröffnete die Chorgemeinschaft den zweiten Teil der Serenade mit der abwechselnd innig und dann wieder kraftvoll und ausdruckstark vorgetragenen „Mondnacht“ (von Eichendorff, komponiert von J. Vaclav Kalivoda). „O Hoamatle“, eine Hymne an den Bodensee ließ Erinnerungen an die Kindheit aufleben. Darauf folgte traditionsgemäß ein afrikanischer Song: „Emarabini“..

Mit dem Rat „Lass die Sonne in dein Herz“ verabschiedete sich die Chorgemeinschaft.

 

Zum Finale und Höhepunkt vereinigten sich alle drei Chöre zu einem stimmgewaltigen Klangkörper und erfüllten die Aula mit der inbrünstig gesungenen „Abendruhe“ von W. A. Mozart.

 

Mit dem Kanon „Dona nobis pacem“ endete ein abwechslungsreicher und unvergesslicher musikalischer Abend.

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben
 


X