Region: Augsburger Land

Freunde des Zusamtals haben neues Programm

Wie letztes Jahr wandernd unterwegs sein, wollen auch in diesem Jahr wieder die „Freunde des Zusamtals“, als sie an der Donau zwischen Günzburg und Donauwörth dem Premiumweg folgten.

Kultur und Landschaften über das Zusamtal hinaus: Neues Programm der Zusamtalfreunde

Corona-konform werden geschlossene Räume weitgehend gemieden und die Aktivitäten der Zusamtalfreunde in diesem Jahr ins Freie verlegt. Vor allem wollen sie wandern. Besondere Landschaften im Ries und am Albrand wollen sie dabei kennenlernen. So wird im Juni eine Wanderung am Rand des Rieskraters in Harburg starten, und auf dem 9,3 Kilometer langen Rundweg um den 562 Meter hohen Bockberg führen.

Die zweite Tour nimmt ihren Ausgang an der ehemaligen Klosterkirche in Unterliezheim, der „kleinen Schwester der Dillinger Studienkirche“, und folgt dem sieben Kilometer langen Rundwanderweg ins Naturreservat Mitteleich.

Ottobeuren mit seiner Basilika soll im Jubiläumsjahr „200 Jahre Sebastian Kneipp“ das Ziel des Jahresausflugs am Pfingstmontag sein. Wer gern auf Schusters Rappen unterwegs ist, wird schon früh am Morgen anreisen und das Ausflugsziel auf dem 13,5 Kilometer langen Kneipp-Weg von Stephansried, dem Geburtsort des „Wasserdoktors“, nach Ottobeuren, Kneipps Schulort, zu Fuß anpeilen.

Um Kirchenkunst wird es bei den Exkursionen mit Franz Heinle gehen, der zu den verbliebenen Altären, Heiligenfiguren und anderen Ausstattungsstücken des in der Säkularisation aufgelösten Klosters Fultenbach in die Dorfkirchen der Umgebung führt. Man darf gespannt sein, ob die Termine um die Osterzeit eingehalten werden können oder ob es Nachholveranstaltungen im Herbst braucht.

Sollte es im Frühjahr wieder Lockerungen für Gruppen geben, wollen die Zusamtalfreunde die beiden neuen Denzel-Wegekapellen besuchen, die zwischen der Zusam nördlich von Wertingen und dem Donauried an Radwegen entstanden sind. Namhafte Architekten gaben den Holzkonstruktionen ihr Aussehen, das zur Auseinandersetzung mit den Ideen der modernen Baumeister anregt.

Geselliges im Vereinsleben, wie der Liederabend am See, der Sommerabend im Biergarten oder der Schwäbischen Hoigarta im Wirtshaus mit Geschichten und Musik, ist angedacht, doch ihre Umsetzung in Coronazeiten wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen.

Die Zusamtalfreunde hoffen auf günstige Aussicht im Sommer, dann kann auch ihre viertägige Reise im August ins Lechtal wieder zu einem Höhepunkt für Wanderer und Genießer werden, von dem die Mitreisenden lange zehren können. Das vollständige Vereinsprogramm kann bei der Vorsitzenden Anni Hartmann unter Telefon 08291/291 angefragt werden. (pm)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X