Region: Augsburger Land

Corona-Zusmarshausen: Schule und Mittagsbetreuung geschlossen

Viele Klassenzimmer werden zwei Wochen leer bleiben.

In der Grund- und Mittelschule Zusmarshausen ist der Schulbetrieb nach einer positiv auf den Virus COVID-19 getesteten Lehrkraft präventiv für zwei Wochen geschlossen worden. Aufgrund dessen fand nun im Rathaus Zusmarshausen eine Krisenbesprechung statt. Zwangsläufig führte die Maßnahme zu weiteren Fragen der Kinderbetreuung in der Marktgemeinde. Zur Zeit bestehen aber keinerlei Anhaltspunkte und Verdachtsfälle, die aufgrund der Schulschließung auch eine Schließung der Kindergärten rechtfertigen würden, so die Marktgemeinde.

Bürgermeister Bernhard Uhl ordnete an, dass die gemeindlichen Kindergärten nach dem aktuellen Sachstand weiter für die Kinderbetreuung zur Verfügung stehen. Das Gesundheitsamt bestätigte diese Vorgehensweise.

Es bestehe zudem keine direkte Gefahr der Ansteckung, wenn Geschwister von Kindergartenkindern die Schule besucht haben, betont der Markt Zusmarshausen in einer Presseerklärung. Grund für die Schulschließung sei gewesen, dass die Infektionskette innerhalb der Schule unterbrochen werden soll. Grundsätzlich dürfen sich die Schüler aber ohne Einschränkungen frei bewegen. Die Mittagsbetreuung zählt dagegen zum „schulischen Betrieb“, so dass sich die behördliche Anordnung zur 14-tägigen Schulschließung auch auf die Mittagsbetreuung ausweitet.

"Eine Notbetreuung für Grundschulkinder kann und darf aufgrund eines möglichen Übertragungsrisikos nicht angeboten werden", heißt es von der Marktgemeinde. Die Schülerbeförderung, Reinigung Schulgebäude und Essenslieferungen wurden an die Schließungsmaßnahme angeglichen.

Die Sporthalle und das Schwimmbad bleiben ohne Bedenken für den öffentlichen Sport- und Badebetrieb geöffnet. Auch in diesem Fall gebe es keine Veranlassung einer Schließung.

Da in der Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau hauptsächlich Schulkinder unterrichtet werden, findet der Unterricht hier vorläufig ebenfalls nicht statt.

„Auch wenn die Umstände für die Betroffenen sehr unangenehm sind, bitte ich die Bürger, Panik und Angst zu vermeiden.“ sagt Uhl. Die Marktgemeinde informiert die Bevölkerung über die Homepage, die Marktboten-App und unter Telefon 08291/870. (pm)

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