Und alles war ihr schlaf // wiederaufnahme

LeserReporter Jerome Baur
Sonntag, 5. November 2017 - 18:00

Achtung! Unterschiedliche Uhrzeiten!

Sonntag, 5. November 18:00 Dienstag, 7. November 20:30 Donnerstag, 9. November 20:30

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wir bewegen uns, tag um tag, am rande eines wahnsinns.
wir sehen in abgründe, umschiffen sie und gelangen an neue.
wir bangen vor dem tod und hoffen auf ihn. wir lieben und verachten, dann feiern wir, singen, tanzen, und trauern. wir weinen, wir leben wegen eines wahnsinns, durch und trotz des wahnsinns? und am ende: finden wir dann etwas?

platon fragt nach dem sinn des sterbens und findet hoffnung.
thomas mann gondelt seinen protagonisten in den klagevollen siechtod.
rilke träumt von einem dasein im tod, von unsterblichkeit.
was sagt ein vampir zu rilkes unsterblichkeit?
den tod ersehnen, wo er einen doch ohnehin ereilt?

wir wollen einen weiteren nichtsbedeutenden beitrag kreieren, wir wahren die wehmut und waren das sein. denn tot sind wir am ende alle, weil wir leben, suchen, hoffen.

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konzept und regie: verena gawert, leif eric young, iris schmidt
dramaturgie: eva ries
bühne und kostüm: jana gruszeninks
texte und musik: maximilian mayer, marcel prebeck, emma benker, henry schwegler, platon, thomas mann, r.m. rilke, franz schubert, u.a

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