Martinus Luther | Schauspiel zum Reformationsjahr von John von Düffel

LeserReporter Sebastian Kochs aus Gersthofen
Samstag, 4. November 2017 - 19:30

Der junge Bettelmönch Martinus Luther schwört seiner glänzenden weltlichen Karriere ab, um sein Leben Gott zu weihen. Seine Bekehrung wird zum Donnerschlag für die Welt und sorgt für eine der massivsten Zäsuren in der Geschichtsschreibung.

Fünfhundert Jahre ist das jetzt her. Ein Gewitter also, und ein Gelübde in Todesgefahr. Luther tritt ins Kloster ein, kehrt sich von der Welt ab und lehnt sich zum ersten Mal gegen seinen Vater auf. Es ist Martins erster Bruch mit der Autorität und gibt einen Weg vor, an dessen Gipfel der Bruch mit dem Papst, der höchsten Macht, steht.

Der kleine Mönch Martinus, einst ein Häuflein Elend angesichts der eigenen Sündhaftigkeit, gebeutelt und erdrückt von Selbstzweifeln, zieht die grundlegendsten Glaubenssätze in Frage, prangert Korruption und Bigotterie der päpstlichen Kurie an und wettert gegen den Ablass. Er krempelt die
Welt um, religiös wie politisch.

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