Serenade in der Versöhnungskirche

StaZ-Reporter Sonja Werner
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Samstag, 13. Mai 2017 - 18:00

Alte Lieder in neuem Gewand
Serenade mit Liedern Martin Luthers in der Lechfelder Versöhnungskirche
500 Jahre Reformation. 1517 begann mit der Verbreitung der 95 Thesen von Martin Luther eine Wandlung nicht nur der kirchlichen sondern auch der gesellschaftlich-kulturellen Verhältnisse in Deutschland. Im Kern ist es die Entwicklung der deutschen Sprache, wie wir sie heute sprechen, die auf die Schaffenskraft des mitteldeutschen Mönchs zurückgeht.
Die deutschen Kirchenlieder des Reformators – das prominenteste sicherlich „Ein feste Burg ist unser Gott“ - trugen dazu wesentlich bei, waren sie doch eine Neuerung in der von der lateinischen Sprache damals dominierten Gottesdienstwelt.
In der Versöhnungskirche werden Melodien erklingen die Martin Luther geschaffen hat, aber auch seine Texte: in alten und modernen Vertonungen, manchmal überraschend wie Ohrwürmer oder auch sperrig wie Klänge aus einer fremden Welt wirkend. Man darf gespannt sein auf Gewohntes und Ungewohntes an kirchlicher Musik.
Der Chor der Versöhnungskirche Lechfeld mit ihrem Kirchenmusiker Wolfgang Reiber an Klavier und Orgel, sowie der Posaunenchor Langerringen unter der Leitung von Andreas Hotz-Streicher gestalten zu Textbeiträgen von Militärpfarrer Leander Sünkel diese Serenade. Beginn ist am Samstag 13. Mai um 18.00 Uhr. Im Anschluß wird ein gemütliches Beisammensein zum Tagesausklang angeboten.
Leander Sünkel

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