Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe Kontroversen - Medienwissenschaften: Aufklärung versus Gefühl

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Dienstag, 5. September 2017 - 17:00

Fake News, Halbwahrheiten, Konspirationstheorien - wie sich Desinformation in der digitalisierten Welt, ausbreitet, wird immer mehr zur Bedrohung und zur Herausforderung für unsere Demokratie. Stephan Russ-Mohl, Professor für Journalistik in Lugano, analysiert, welche Trends die Aufmerksamkeitsökonomie in eine Desinformationsökonomie verwandeln: Welche Rolle spielen dabei Journalismus und Public Relations, wie tragen soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter mit ihren Algorithmen und Echokammern zur Konfusion bei? Wie kann man denjenigen entgegenwirken, die aus kommerziellen oder machtpolitischen Motiven an der Verbreitung von Desinformation und an der Destabilisierung unserer Demokratie interessiert sind?
Zur Person: Stephan Russ-Mohl ist Professor für Journalistik und Medienmanagement an der Università della Svizzera italiana in Lugano sowie Leiter der inzwischen zehnsprachigen Plattform des European Journalism Observatory (en.ejo.ch). Er war Gutenberg Fellow der Universität Mainz sowie mehrfach - zuletzt im Sommer 2015 - Gastwissenschaftler an der Stanford University und anderen amerikanischen und europäischen Universitäten.

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